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HYDROLOGIE UND GEOCHEMIE IM EINZUGSBEBIET
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Corina Giovanoli
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Sandra Giovanoli
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ABSTRACT
We investigated aspects of the water in several lakes in the Jöri catchment area. The measurements were carried out at various times between snowmelt (21, June, 2003) and first snowfall (21, September, 2003). The conductivity, pH-value, temperature and ion content of each sample were examined.
The goal of this investigation is to relate the observed differences in water qualities to the different geological properties of the individual lakes.
EINLEITUNG
Unser Projekt umfasst die Untersuchung des Seewassers der Jöriseen im Zeitraum Schneeschmelze bis Schneefall im Sommer 2003. Gemessen wurden die zeitlichen Veränderungen der Temperatur, Leitfähigkeit, pH -Wert und Ionengehalt. Dabei spielen die Geologie und die Meteorologie, sowie die Herkunft des Schmelz-, des Quell- und des Regenwassers eine entscheidende Rolle.
Unsere Aufgabe war es , mit Messungen in regelmässigen Abständen von zwei Wochen die verschiedenen Veränderungen festzuhalten, graphisch darzustellen und zu interpretieren.
BESCHREIBUNG DES GEBIETS
Die 22 Seen liegen alle in einem Einzugsgebiet von rund 7 km2 verteilt. Trotzdem sind die physikalischen und chemischen Parameter, welche die Zusammensetzung der einzelnen Gewässer bestimmen, von See zu See verschieden. Wir werden das in den Messresultaten noch genauer erkennen.
GEOLOGIE
Die Jöriseen befinden sich am Fusse des Flüela Weisshorns mit der vergletscherten Nordflanke. Im Nordosten schliesst sich die Silvrettagruppe an, welche wie die Jöriseen zur Silvrettadecke gehört. Die Silvrettadecke besteht hauptsächlich aus Flüelagneis, Biotit- und Zweiglimmergneis.
METHODE
MESSUNGEN IM FELD
Der pH-Wert wird mit einem geeichten pH-Meter gemessen. Die geringe Pufferkapazität erschwert die Messung der pH-Werte erheblich.
Die Leitfähigkeit wird mit einer Sonde mit platinierten Elektroden im Abstand von 1cm gemessen.
Die Temperatur wird mit einem Quecksilberthermometer gemessen.
MESSUNGEN IM LABOR
Gesamthärte: Die Titration erfolgt mit Titiplex -Lösung B. Dabei entspricht 1 ml einer Konzentration von Erdalkalionen von 0.18 mmol/l.
Bestimmung von Hydrogencarbonat, HCO3- : Titration mit HCl 0.02 mol/l bis pH = 4.35 (Konzentration H3O+ = HCO3- im Hägg-Diagramm H2CO3 )
DISKUSSION
Unsere Arbeit wird weitergeführt bis zum voraussichtlichen Einschneien Mitte Oktober 03.
Die vorliegenden Ergebnisse lassen folgende provisorische Interpretationen zu:
Der Verlauf der Leitfähigkeiten zeigt den Uebergang von Schmelzwasser (Juni) zu Quellwasser (August). Dabei steigt die Leitfähigkeit an einzelnen Messstellen um einen Faktor 5 (Abb. 1)
Die Temperaturwerte (alles Oberflächentemperaturen) zeigen den ausserordentlichen Verlauf des "Jahrhundertsommers" (Abb. 2).
Die Gesamthärte sowie die Alkalinität zeigen grundsätzlich den selben Trend wie die Leitfähigkeit als Folge der unterschiedlichen Ionenkonzentrationen.
Die ausführliche Interpretation unserer Daten erfolgt im Rahmen unserer Matura-Arbeit. Wir stehen gerne für zusätzliche Fragen zur Verfügung.
Abb. 1: Leitfähigkeit

Abb. 2: Temperatur

Abb. 3: Anionen

Abb. 4: pH-Wert
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